Smart, Hi-Tech und Nachhaltigkeit: die Landwirtschaft der Zukunft kommt an Cremona International Livestock Exhibitions 2017 an

Bebaute Felder treffen Bit und Technologien der neuesten Generation, um Landwirtschaft und Zucht mit geringem Umwelteinfluss hervorzubringen, die es ermöglichen, hochwertige, gesunde und ausgewogene Produkte herzustellen. Cremona International Livestock Exhibitions 2017 und CREA – Institut für Forschung im Bereich Landwirtschaft und Agrarwirtschaft haben ein reiches wissenschaftliches Programm entwickelt, das, von 25. bis 28. Oktober auf Cremona Messegelände, einen umfassenden und tiefgreifenden Überblick auf den wichtigsten Themen des vieh- und landwirtschaftlichen Sektors bieten wird.

DIGITAL UND UMWELTFREUNDLICH. Digitale Landwirtschaft und Präzisionzucht werden im Mittelpunkt stehen – bestätigt Andrea Galli, Leiter von CREA FLC von Lodi -. Im Bereich digitaler Landwirtschaft werden wir besondere Methoden und Techniken präsentieren, die als extem positiv für landwirtschaftliche Nachhaltigkeit wirken und die einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Umweltbelastung aus landirtschaftlichen Betrieben leisten. All das ist durch innovative Systeme zur Messung und Optimierung landwirtschaftlicher Arbeite möglich“. Besonderes Gewicht wird auch auf die Verbesserung der Gestaltung von landwirtschaftlichem Abfall und Gülle gelegt, damit die Umweltbelastung auch in diesem Fall so gering wie möglich gehalten wird.

PRÄZISION, WIRKSAMKEIT UND RENTABILITÄT FÜR TIERHALTUNG. Im Bezug auf Präzisionslandwirtschaft und -Zucht wurde letztes Jahr den allgemeinen Rahmen durch Konferenzen und Seminare gebildet. Dieses Jahr wird das Thema innerhalb von Cremona International Livestock Exhibitions 2017 weiter vertieft, und zwar mit einem Fokus auf die Vorteile der neuen Techniken für Betriebsrentabilität und für die Verbesserung reproduktiver Effizienz der gezüchteten Tiere.

MILCH, DAS NULLJAHR: ZWISCHEN UMWELT UND ERNÄHRUNG. Es wird dann die Rede von Milch sein. Nach dem Ende der Quotenregelung in Europa, werden jetzt die künftigen Perspektiven der europäischen Wettbewerbsfähigkeit sichtbar. Welche sind die operativen Maßnahmen, die wirtschaftlich nachhaltig sind? Auch die genetische Verbesserung von Futterpflanzen, erste Stufe des Milchviehsektors, wird im Mittelpunkt stehen. „Es handelt sich um ein wichtiger Punkt – spricht Herr Galli weiter -,weil die Pflanzenverbesserung im Hinblick auf Nachhaltigkeit sehr wichtig für die Auswahl von Wasserstress resistenten Pflanzenarten ist“. Zur Ergänzung des wissenschaftlichen Programms wird eine Vertiefung von Themen wie Milch und Milchprodukte veranstaltet: „Wir werden den neutrazeutischen Wert des Produktes analysieren, weil Milch ein gesundes Nahrungsmittel mit aktiver Wirkung auf der Physiologie unseres Organismus sein kann. Diese wichtigen Ergebnisse können durch ad hoc Techniken für Futtermenge Begrenzung erreicht werden“ schließt der Leiter von Crea ab.